Trockenbau – kostengünstige und zeitsparende Art nachträglich Wände einzuziehen

bird-60358_640Der Trockenbau bietet die Möglichkeit, nachträglich Wände in Wohnräumen zu ziehen oder alte, unansehnliche Wände zu erneuern. Trockenbau steht für niedrige Arbeitszeiten und kostengünstiges Material. Mit diesem Bauverfahren lassen sich auf einfach Weise Räume teilen, Decken abhängen und Fußböden verlegen.

Es ist eine Montagebauweise und gleichzeitig eine Leichtbauweise. Im Gegensatz dazu stehen Beton- und Mauerwerksbau.

Trockenbau für Wände, Böden und Decken

  • Zum Trockenbau gehören Konstruktionen für Wände, Böden und Decken wie
    Deckenbekleidungen und abgehängte Decken. Die Bekleidung kann u.a. aus Gipsfaser, Holz, Metall, Kunststoff und Glas bestehen.
  • Wandverkleidungen aus unterschiedlichen Materialien für verschieden geformte Flächen und Montagewände, zum Beispiel als Raumteiler oder als feste und versetzbare Ständerwände.
  • Bodensysteme als Doppel- und Hohlraumböden, Trockenestriche oder Oberbeläge auf Linoleum, Parkett, Teppich.
  • Einbauten, zum Beispiel als Tragkonstruktionen für Lasten an Decken und Wänden und für Leuchten.
  • Einfache Dämmungen aus Stein- und Glaswolle oder aus Naturfasern wie beispielsweise Schafwolle, Kork und Flachs.
  • Raum-im Raum-Systeme als selbsttragende und freistehende Raumsysteme zum Bau von Besprechungsräumen, Sanitärzellen, Schallschutzkabinen.

Verschiedene Materialien für individuelle Zwecke

Trockenbauplatten lassen sich auf Profile aus Holz oder Metall schrauben. Ihr Material ist Gips oder ein Gips-Faser-Gemisch, das von einem Karton ummantelt ist. Je nach späterem Einsatz werden verschiedene Rigipsplatten verwendet, die sich in Dicke, Oberflächenbeschaffung und Ummantelung unterscheiden. Bei der Vorplanung muss also bedacht werden, für welche speziellen Anforderungen die Gipskartonplatten gebraucht werden.

Bestimmte Trockenbauwände müssen spezielle Anforderungen erfüllen wie beispielsweise Wärmedämmung . Geeignet sind kaschierte Rigipsplatten. Sie bieten neben den Dämmeigenschaften einen guten Lärm- und Feuchtigkeitsschutz. Wenn Trockenbauwände zur Unterteilung von Wohnräumen oder Büros gebraucht werden, benutzt man häufig Gipsplatten mit dichtem Kern und harter Oberfläche. Für Nassbereiche sind kernimprägnierte Gipsplatten mit einer Ummantelung aus Spezialkarton geeignet.

Sie verfügen über eine verzögerte Wasseraufnahme. Gipsfaserplatten verwendet man für feuerfeste Trockenbauwände, deren Kern aus einem Gemisch aus Gips und Zellulosefasern besteht. Das Aufstellen von Trockenbauwänden sollte man professionellen Handwerkern überlassen. Es gibt viele unterschiedliche Rigipsplatten und Befestigungssysteme, die vom Laien schwerlich beurteilt werden können. Aufgrund vieler unterschiedlicher Faktoren lassen sich genaue Kosten am besten durch individuelle Kostenkalkulationen vom Fachmann berechnen. Es schadet auch nicht die Preise einzelner Anbieter untereinander zu vergleichen.